Die Produktivität in der Forschung verbessern
Das Arzneimittel-Forschungsprogramm von Wyeth legt den Schwerpunkt auf "First-in-Class"- und "Best-in-Class"-Medikamente. Neue Arzneimittel unseres Unternehmens sollen bislang noch nicht ausreichend therapierbare Erkrankungen behandeln. Unser Ziel ist klar: Wir wollen das produktivste Forschungs- und Entwicklungsunternehmen in der pharmazeutischen Industrie sein und auf diese Weise Wachstum und Innovation auch in Zeiten harten Wettbewerbs und hoher Entwicklungskosten aufrecht erhalten.
Seit 2002 arbeiten wir mit einem revidierten Entwicklungsmodell und neuen Produktivitätszielen, die die Effektivität der Arzneimittelforschung und -entwicklung in allen Phasen erhöht haben.
Die Zielsetzung lautet:
- Steigerung der Zahl an Präparaten, die jedes Jahr vom Labor in die Entwicklung gehen;
- Erhöhung der Zahl an Präparaten, die Phase-III-Studien unterzogen werden;
- Verkürzung des Zeitaufwandes, um potenzielle Produkte durch die einzelnen Entwicklungsstadien zu führen und
- Verbesserte Positionierung des Unternehmens, um – in naher Zukunft - pro Jahr zwei neue Arzneimittelzulassungen beantragen zu können.
In der Forschung und Entwicklung gelang es, durch das neue Modell ehrgeizige Produktivitätsziele zu erreichen. Sichtbarer Ausdruck dieser intensivierten Forschung ist, dass wir im Jahr 2006 fünfzehn Anträge zur Untersuchung neuer Medikamente am Menschen bei den Aufsichtsbehörden einreichen konnten.
Die Verbesserungen in der Forschungsorganisation haben seit 2001 auch dazu geführt, dass wir 75 neue Substanzen und Wirkstoffe vom Labor an die klinische Entwicklung übergeben konnten. Die Produkt-Pipeline von Wyeth zählt heute zu den besten in der Branche. Sie umfasst zahlreiche Produktkandidaten in klinischen Phase-II- und Phase-III-Studien, um in Zukunft Alzheimer-Demenz, Brust- und Lungenkrebs, Leukämie, Hepatitis, Schizophrenie, gynäkologische Krankheiten, Osteoporose sowie weitere schwere Erkrankungen behandeln zu können.