Der Begriff Transplantation steht für die Übertragung von lebendem Gewebe oder Organen auf verletzte oder kranke Patienten, um deren Gesundheit wiederherzustellen. In den vergangenen 50 Jahren hat die Medizin große Fortschritte gemacht, um schwerkranken Patienten mit einer Transplantation zu helfen. Mehr als 20 verschiedene Organe - beispielsweise Herz, Leber, Niere, Lunge und Bauchspeicheldrüse - und Gewebe - wie Hornhaut und Knochenmark - können heutzutage Patienten transplantiert werden, um ihnen ein Überleben über Jahre oder Jahrzehnte zu ermöglichen.
Um den Erfolg einer Transplantation zu sichern, muss der Arzt die Barriere des körpereigenen Immunsystems überwinden. Dieses Abwehrsystem ist sehr wichtig für den Menschen, denn es schützt den Körper allgemein vor Infektionen. Es kann jedoch nur zwischen körpereigen und fremd, nicht jedoch zwischen nützlich und schädlich unterscheiden. Deshalb kommt es im Falle einer Transplantation zur Abstoßung und damit dem Verlust des transplantierten Organs.
Zur Überwindung dieses Abwehrmechanismus ist daher nach einer Transplantation eine langfristige, meist lebenslange Einnahme von Medikamenten erforderlich, welche die körpereigene Abwehr unterdrücken und damit die Abstoßung der neuen Organe verhindern sollen. Diese äußerst wirksamen Medikamente rufen jedoch häufig starke Nebenwirkungen hervor, die vorhandene Begleiterkrankungen verstärken, neue Erkrankungen hervorrufen und das transplantierte Organ schädigen können.
Wyeth Pharma GmbH hat daher ein neuartiges Medikament entwickelt, das die Abstoßung des fremden Organs durch einen neuen Wirkmechanismus effektiv verhindert. Damit wird ein längeres Überleben des neuen Organs mit gesteigerter Lebensqualität für den Patienten erreicht.