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Rheumatologie
Rheumatologie
Entzündliche Gelenkveränderungen (Arthritis)
Die rheumatoide Arthritis ist eine der schwersten Rheumaerkrankungen. Frauen sind dreimal häufiger davon betroffen als Männer. Die Ursachen der Erkrankung sind bislang ungeklärt. Es wird vermutet, dass eine Störung des Immunsystems vorliegt.
Verschleiß der Gelenke (Arthrose)
Fast 40% aller Rheumaerkrankungen sind abnutzungsbedingte Arthrosen. Es handelt sich in aller Regel um eine chronische, nicht entzündliche Erkrankung, unter der vor allem ältere Menschen leiden. Denn der Knorpel, der die Gelenkinnenflächen der Knochen auskleidet, nutzt sich im Laufe der Jahre ab. Begünstigt wird Arthrose durch eine Reihe von endogenen und vor allem exogenen Faktoren, z. B. eine genetische Disposition, Überbeanspruchung durch Sport oder ständiges Übergewicht.
Was kann man gegen rheumatische Beschwerden tun?
Leider gibt es bisher noch kein Medikament, das Rheuma heilen könnte. Es gibt lediglich verschiedene Therapieansätze, die die Beschwerden lindern helfen und den Krankheitsverlauf verzögern können. Bei einer Reihe von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises ist Bewegung das A und O. Die Bewegung regt den Gelenkstoffwechsel an und fördert somit die Beweglichkeit. Denn: wer rastet, der rostet. Viele wirksame Medikamente, die sogenannten "Antirheumatika", wirken in erster Linie entzündungshemmend und auch entsprechend schmerzstillend und bekämpfen so die Symptome und nicht die Ursachen der Krankheit. Doch ihre regelmäßige Anwendung ermöglicht es Rheuma-Patienten oft erst, die nötigen und wichtigen Bewegungsübungen durchzuführen.
Ein gesunder Lebenswandel mit einer ausgeglichenen Ernährung, Verzicht auf Genußmittel und Abbau von Übergewicht kann Rheuma, wie viele andere Krankheiten auch, günstig beeinflußen. Hierfür wurden auch spezielle Diäten entwickelt.
Kinder & Jugendliche und Rheuma? WYETH hat was dagegen!
Obwohl die Inzidenz der juvenilen idiopathischen Arthritis (JIA) mit 10 bis 20 Neuerkrankungen und die Prävalenz von 50 bis 100/100.000 Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren niedriger sind im Vergleich zur rheumatoiden Arthritis des Erwachsenen, stellt die juvenile idiopathische Arthritis die häufigste chronische systemische Autoimmunerkrankung im pädiatrischen Bereich dar. Dabei erkranken Kinder aller Altersstufen.
Bislang konnte diese für die Kinder schwere Erkrankung auf Grund der begrenzt zur Verfügung stehenden therapeutischen Optionen oftmals nur unzureichend behandelt werden. Dabei werden insbesondere Medikamente eingesetzt, die zwar ihre Wirksamkeit und Sicherheit bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis bei Erwachsenen gezeigt haben, für die aber eine Zulassung für die Kinder aus Mangel an systematischen Studiendaten nicht vorliegt. Die damit verbundene Verschreibung ohne Zulassung bringt viele Probleme mit sich und ruft Unsicherheit bei den kleinen Patientinnen und Patienten sowie deren Eltern hervor.
Mit der Substanzklasse der Tumornekrosefaktor-alpha-Hemmer steht in Deutschland eine hochwirksame medikamentöse Therapie zur Verfügung. In einer Reihe von klinischen Studien konnte gezeigt werden, dass der innovative Therapieansatz auch bei Kindern und Jugendlichen unbedenklich und wirksam ist.
Erste Zwischenauswertungen eines extra für diese Therapie ins Leben gerufenen Registers in Deutschland, das über einen Zeitraum von 5 Jahren Daten zur Langzeitsicherheit und Verträglichkeit sammeln soll, bestätigen dies.
Mit Methotrexat bietet Wyeth einen weiteren gut wirksamen Wirkstoff, welcher bereits seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich zur Therapie der rheumatoiden Arthritis eingesetzt und als sogenannter Goldstandard bezeichnet wird.
Seit dem 16. Januar 2004 ist nunmehr auch das Methotrexat im Rheumabereich von Wyeth für die Kinder und Jugendlichen bei polyarthritischen Formen der schweren aktiven juvenilen idopathischen Arthritis bei mangelndem Ansprechen auf nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) zugelassen.
Die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren mit polyarthritischen Formen der juvenilen Arthritis hängt vom Körpergewicht der Kinder ab. Eine höhere Dosis ist in Ausnahmefällen bei therapierefraktären Fällen möglich, wobei eine höhere Frequenz von Kontrolluntersuchungen angezeigt ist. Der Arzt oder Apotheker sollte informiert werden, wenn der Eindruck bestehen sollte, dass die Wirkung von Methotrexat zu stark oder zu schwach ist.
Auch zukünftig wird sich Wyeth mit seinen Forschungsaktivitäten in den Indikationsgebieten für Kinder und Jugendliche besonders engagieren und sich verantwortlich zeigen, da in Studien geprüfte und zugelassene Therapien ganz besonders wichtig für diese Patientengruppe sind. Schließlich leiden die Jugendlichen unbehandelt an irreversiblen Schäden und Wachstums- und Gedeihungsstörungen ein Leben lang.