Impfungen - Der beste Schutz vor Infektionskrankheiten
Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten Vorsorgemaßnahmen in der modernen Medizin. Seit der Entwicklung und Anwendung des ersten Impfstoffes Ende des 18. Jahrhunderts wurden viele Millionen Menschen vor schweren und tödlichen Krankheiten geschützt. Dennoch gibt es auch heute noch - auch in Deutschland - einen großen Informationsbedarf rund um das Thema Impfungen.
Die Prävention durch Impfung bietet, verglichen mit der Behandlung einer ausgebrochenen Erkrankung, viele Vorteile. Es ist immer besser eine Krankheit gar nicht erst ausbrechen zu lassen. Und ausserdem schützt eine wirksame Impfung auch andere Menschen vor einer Ansteckung.
Eigentlich ist eine Schutzimpfung, d.h. eine aktive Immunisierung, eine absichtlich ausgelöste Infektion mit einem sehr abgeschwächten oder veränderten Erreger, damit das Immunsystem bereits Gedächtniszellen bildet und bei der zweiten, "echten" Infektion besonders schnell reagieren kann. Auf diese Weise wird der Körper für den Ernstfall in "Alarmbereitschaft" versetzt.
Bei der Impfung bedient man sich zweier wichtiger Prinzipien des Immunsystems: Der Spezifität und des Gedächtnisses. Das Prinzip besteht darin, einen Krankheitserreger oder seine krankmachende Komponente so zu verändern, dass die Pathogenität - also die krankmachenden Eigenschaften, nicht aber die typischen Wiedererkennungsmerkmale (Antigene) verloren gehen, an denen es vom Immunsystem identifiziert werden kann.
Beispielsweise wird der Giftstoff (Toxin) des Diphtheriebakteriums chemisch so verändert, dass es nicht mehr krankheitserregend ist. Diese Toxine lösen nun die Antikörperbildung des Immunsystems aus. Tritt nun später im Leben eine zweite Infektion mit Diphtheriebakterien und dem von ihnen gebildeten Toxin ein, stimuliert das Diphtherietoxin die B-Gedächtniszellen zu einer raschen und starken Immunantwort - das Toxin wird frühzeitig neutralisiert, die Krankheit kommt nicht zum Ausbruch.
Als einer der bedeutendsten Impfstoff-Hersteller hat Wyeth bereits in der Vergangenheit dazu beigetragen, gerade unsere Kinder vor schwerwiegenden Erkrankungen zu schützen.
Neue Technologien haben es uns in den letzten Jahren ermöglicht, Impfstoffe gegen Krankheitserreger, vor denen Säuglinge und Kleinkinder bisher nicht geschützt werden konnten, zu entwickeln.
Erfahren Sie über die Querverweise oben rechts mehr über die Krankheitserreger die durch unsere neuen Impfstoffe einen Teil ihres Schreckens verlieren werden.