Wyeth Pharma GmbH - ein Unter-
nehmen der Pfizer-Gruppe
Wienburgstraße 207
D - 48159 Münster
T | + 49 (0) 2 51 204 - 0
F | + 49 (0) 2 51 204 11 28
E |
info@wyeth.de
Medizinisches Informations- und
Kundenservicecenter
Mo bis Do 8.00 bis 18.00 Uhr
Fr 8.00 bis 17.00 Uhr
E-Mail:
mik@wyeth.com
Patienten-Hotline:
(0 18 02) 299 384 (6ct./Anruf)
Fachkreise-Hotline:
(0 18 02) 783 993 (6ct./Anruf)
24-Stunden-Telefondienst
für Notfälle außerhalb der
Geschäftszeiten: (0251) 20 40
Home
Für Patienten
Antiinfektiva
Antiinfektiva
Antibiotika sind Substanzen, die im menschlichen Körper Mikroorganismen (wie Bakterien) schädigen oder abtöten und deren Wirkung bereits in Konzentrationen einsetzt, die für den Menschen unschädlich sind. Antibiotika können entweder die Keimvermehrung hemmen (Bakteriostase) oder die Keime abtöten (Bakterizidie).
Jedes Antibiotikum besitzt ein Wirkspektrum. Das Wirkspektrum eines Antibiotikums beschreibt, gegen welche Erreger die jeweilige Substanz wirksam ist. Wirkstoffe, die gegen eine Vielzahl verschiedener Keime aktiv sind, werden als Breitspektrumantibiotika bezeichnet.
In kaum einem Bereich der Medizin ist soviel Bewegung wie auf dem Gebiet der antiinfektiösen Therapie: Neu entdeckte Erreger, Resistenzentwicklungen und neue Antibiotika. Resistenzentwicklungen erschweren den Einsatz bestimmter Antibiotika. Dieser Umstand macht Forschungsaktivitäten und die Entdeckung neuer Antibiotika unabdingbar. Die richtige Auswahl des Antibiotikums hat für den Therapieerfolg eine entscheidende Bedeutung. Sie hilft unerwünschte Nebenwirkungen der Therapie zu vermeiden und trägt letztlich auch zu einer ökonomischen Verwendung von Antibiotika bei.
Bei während eines Krankenhausaufenthaltes erworbenen Infektionen (nosokomiale Infektionen) geht es um sehr schwere Formen von bakteriellen Infektionen. Diese werden häufig durch mehrfach resistente Erreger verursacht. Vor allem sind hier Patienten betroffen, die eine erhöhte Anfälligkeit für eine Infektion in Folge anderer Erkrankungen haben (nach Operationen etc.) oder eine schwache Immunabwehr besitzen (z.B. während einer medikamentösen Krebstherapie). Antibiotika, die bei diesen lebensbedrohlichen Infektionen eingesetzt werden, müssen eine hohe Wirksamkeit, eine gute Verträglichkeit und niedrige Resistenzraten besitzen.
Da unnötiger Einsatz von Antibiotika zu Resistenzentwicklung führt, die weitere Diagnostik erschwert und letztendlich sogar den Patienten durch Hervorrufen von vermeidbaren Nebenwirkungen schädigen kann, erfordert eine antibiotische Therapie immer eine strenge Indikationsstellung.
Die Auswahl der geeigneten Wirkstoffe ist elementar wichtig. Wenn möglich sollte ein Antibiogramm (Übersicht über die bei der Infektion beteiligten Keime und die Wirksamkeit verschiedener Antibiotika gegen diese) erstellt werden. Über die Dauer der Behandlung und über die Dosierung des Antibiotikums entscheidet der behandelnde Arzt. Bei einigen Infektionen ist die Gabe von mehreren Antibiotika notwendig.
Die Wyeth Pharma GmbH stellt zwei hochpotente, parenterale (intravenös verabreichte) Breitspektrumantibiotika zur Verfügung. Ein Penicillin in Kombination mit einem Betalaktamasehemmer und den ersten Vertreter einer neuen Klasse von Antibiotika, den Glycylcyclinen. Beide werden mit sehr gutem Erfolg im Klinikbereich bei der Behandlung schwerer Infektionen eingesetzt.