Wyeth Pharma GmbH - ein Unter-
nehmen der Pfizer-Gruppe
Wienburgstraße 207
D - 48159 Münster
T | + 49 (0) 2 51 204 - 0
F | + 49 (0) 2 51 204 11 28
E |
info@wyeth.de
Medizinisches Informations- und
Kundenservicecenter
Mo bis Do 8.00 bis 18.00 Uhr
Fr 8.00 bis 17.00 Uhr
E-Mail:
mik@wyeth.com
Patienten-Hotline:
(0 18 02) 299 384 (6ct./Anruf)
Fachkreise-Hotline:
(0 18 02) 783 993 (6ct./Anruf)
24-Stunden-Telefondienst
für Notfälle außerhalb der
Geschäftszeiten: (0251) 20 40
Home
Unternehmen
Gesundheitsökonomie
Gesundheitsökonomie
Die Gesundheitsökonomie widmet sich Fragestellungen an der Schnittstelle von Medizin und Ökonomie. Die Beurteilung und Bewertung medizinischer
Maßnahmen erfolgt dabei im Hinblick auf Kosten und Nutzen, so dass eine ökonomische Gesamtbetrachtung einer therapeutischen Maßnahme und ein
Vergleich zwischen verschiedenen Maßnahmen möglich ist.
Die Gesundheitsökonomie trägt somit zur Transparenz hinsichtlich der wirtschaftlichen Faktoren bei, welche für eine rationale Ressourcenzuteilung
(z.B. über Budgetzuweisungen) notwendig ist. Für die Zulassung eines neuen Medikamentes sind der Nachweis von Wirksamkeit, Verträglichkeit und
pharmazeutischer Qualität unabdingbar, faktisch fließen jedoch längst auch Kosten-Nutzen-Aspekte in die Verordnungsentscheidungen und
Therapieempfehlungen mit ein.
Das Ziel der Abteilung Gesundheitsökonomie ist es, dass der Wert der innovativen Wyeth-Arzneimittel auch in der Sprache der Krankenkassen, der
Krankenhausmanager und der Politik vermittelt werden kann.
Eine fundierte Wertediskussion ist für alle Beteiligten - Patienten, Kassen, Gesellschaft und nicht zuletzt auch Wyeth - nützlicher als eine oberflächliche und vordergründige Kostendiskussion, die den Nutzenaspekt vernachlässigt!
Kosten-Nutzen-Bewertungen
Bei der Durchführung gesundheitsökonomischer Kosten-Nutzen-Bewertungen werden verschiedene Methoden angewendet, um Kosten und Nutzen einer Maßnahme
zu bewerten. Man unterscheidet zwischen vergleichenden Studien (Kostenminimierungs-, Kosteneffektivitäts-, Kostennutzwert- und Kostennutzenanalysen)
und Studien ohne Vergleichsansatz (Krankheitskosten- und Lebensqualitätsanalysen). Häufig werden hierzu komplexe Computermodelle eingesetzt.
-
‚Kosten‘ unterscheidet man in die direkten (behandlungsbedingten), indirekten (z.B. arbeitsausfallbedingten) und sog. intangiblen (Schmerz, Leid, schlechte Lebensqualität) Kosten.
-
Der ‚Nutzen‘ wird als Behandlungserfolg der medizinischen Maßnahmen in klinischen Parametern,
gesundheitsbezogener Lebensqualität und/oder gewonnenen Lebensjahren gemessen.
-
Die Bewertung erfolgt Idealerweise aus der gesamtgesellschaftlichen Perspektive, die sowohl direkte, als auch indirekte Kosten berücksichtigt.
Versorgungsforschung
Ein Bereich innerhalb der Gesundheitsökonomie bei Wyeth ist die Versorgungsforschung. Im Rahmen der Versorgungsforschung geht es darum,
Versorgungsstrukturen zu erkennen und ggf. Elemente einer Über-, Unter- oder Fehlversorgung zu identifizieren und die Krankheitslast,
z. B. im Sinne von Lebensqualitätseinschränkungen oder Krankheitskosten, zu identifizieren. Eine weitere Komponente in diesem Bereich der
Gesundheitsökonomie ist die ‚Outcomes-Forschung’. Diese setzt sich mit der Analyse der Ergebnisse (Outcomes) medizinischer Interventionen in
der alltäglichen Praxis auseinander.
Preisbildung & Erstattung
Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Sicherung der Erstattung von Arzneimitteln und verfolgt damit das Ziel, den Zugang zu notwendigen
Therapieoptionen für Patienten zu gewährleisten. Neben der Darstellung des Mehrnutzens und der Kosten-Effektivität von Arzneimittelinnovationen,
ist z.B. auch eine Abbildung von Arzneimitteln im DRG-System notwendig, um deren Einsatz im stationären Sektor zu ermöglichen.
Beispiele für Publikationen aus dem Bereich oder mit Unterstützung der Abteilung Gesundheitsökonomie/Market Access bei Wyeth finden Sie unter
folgendem Link:
Publikationsliste Gesundheitsökonomie
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
gesundheitsoekonomie@wyeth.de